Hinweis:
- Allgemeine Informationen zum Mini-Referendariat befinden sich weiter unten auf dieser Seite.
Gastgeber/innen gesucht für „Mini-Referendarinnen“ aus Estland, Finnland und Litauen
Die Deutsche Auslandsgesellschaft ist eine der kleinen Mittlerorganisationen des Auswärtigen Amtes und kümmert sich in dessen Auftrag seit 1959 um die Fortbildung aktiver und seit fünf Jahren auch werdender Deutschlehrkräfte aus Nord- und Nordosteuropa. Anfang 2012 führen wir in Schleswig-Holstein zum vierten Mal unser insgesamt knapp 5-wöchiges Mini-Referendariat durch. Wir suchen für Germanistik-Studierende aus Estland, Finnland und Litauen
vom 31.01. - 22.02.2012 Gastfamilien bzw. Gastgeber/innen und
vom 01.02. - 21.02.2012 Gastschulen.
Im Einzelnen geht es um:
- Aufenthalt an den Schulen vom 01.02. - 21.02.2012 (Beginn des zweiten Halbjahrs)
- täglich 3 - 5 Stunden Hospitationen im Unterricht in verschiedenen Fächern
- Zuordnung einer betreuenden Lehrkraft (z. B. der/die Gastgeber/in)
- die Ermöglichung von mindestens 8 Stunden eigenständigem Deutschunterricht
(z. B. im Rahmen von Binnendifferenzierung; sehr positive Erfahrungswerte vorhanden)
- Vollpension vom 31.01. - 22.02.2012 (Aufwandsentschädigung in Höhe von 250,-- EUR)
Die Gäste reisen von Lübeck aus im Laufe des Nachmittags des 31.01. (Di.) an und fahren am Vormittag des 22.02. (Mi.) wieder ab. Vor und nach dem Aufenthalt an den Schulen gibt es ein gemeinsames Programm für alle 12 „Mini-Referendar/innen“ in Lübeck im Umfang von zusammen knapp zwei Wochen. In der Vergangenheit haben die Schulen und Gastgeber/innen sowie die jungen Gäste aus Nord-/Nordosteuropa entsprechende Aufenthalte in der großen Mehrheit als für beide Seiten sehr gewinnbringend empfunden.

Martin Herold, Geschäftsführer
Anmeldebogen für Gastgeber für das Mini-Referendariat 2012
Mini-Referendariat
Im Auftrag des Auswärtigen Amtes kümmert sich die Deutsche Auslandsgesellschaft um angehende Deutschlehkräfte (Studentinnen und Studenten) aus Nord- und Nordosteuropa. Sie werden über Mini-Referendariate gefördert.
Mini-Referendariate sind 5-10-wöchige Aufenthalte in Deutschland, die hauptsächlich an deutschen Schulen mit Einbindung in den Lehrerfamilienalltag stattfinden und die an den heimischen Universitäten offiziell als ein Schulpraktikum anerkannt werden ("Bologna-Punkte"). Neben der Unterrichtskompetenz sollen sowohl die Sprach- als auch aktuelle Landeskunde-Kenntnisse der Studierenden gefördert werden.
Das Vorhaben ist langfristig angelegt und soll, von der Deutschen Auslandsgesellschaft initiiert und koordiniert, gemeinsam mit verschiedenen Partnerinstitutionen in Deutschland sowie Hochschulen in Nord- und Nordosteuropa weiterentwickelt werden. Ziel ist es, die Attraktivität eines Lehramtsstudiums mit dem Fach Deutsch deutlich zu erhöhen und somit möglichst viele motivierte, engagierte und sprachlich wie fachlich gut ausgebildete junge Deutschlehrkräfte als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Deutsch zu gewinnen.
Unsere Partner für zwei von 2008 bis 2010 erprobte und im Detail sehr unterschiedliche Modelle waren:
- das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH), hauptverantwortlich: Helmut Mittelmann,
- die Einrichtung der Universität Flensburg und des IQSH für Unterrichtsentwicklung, Lernkultur und Evaluation (EULE), hauptverantwortlich: Dr. Wolfgang Schulz.
Länder 2008-2010: Estland, Litauen, Polen, Schweden.
2010 fand ein Mini-Referendariat für Estland und Litauen statt (Modell Nr. 1).
2011 fand vom 14. März bis 20. Mai ein Mini-Referendariat für Finnland, Polen und Schweden statt (Modell Nr. 2).
2012 werden zwei Mini-Referendariate stattfinden:
- vom 23. Januar bis 24. Februar für Estland, Finnland und Litauen (Modell Nr. 1)
- vom 5. März bis 11. Mai für Finnland, Polen und Schweden (Modell Nr. 2)

Wegen schlechter Witterung fiel am 31. Januar 2010 eine Exkursion nach Schwerin aus. Was tun? Schneemänner bauen!
Zur Illustration:
Mini-Referendariat Estland / Litauen (vom 25.1.-26.2.2010)
(Artikel HL-live.de)
