Mini-Referendariat


Im Auftrag des Auswärtigen Amtes kümmert sich die Deutsche Auslandsgesellschaft um angehende Deutschlehkräfte (Studentinnen und Studenten) aus Nord- und Nordosteuropa. Sie werden über Mini-Referendariate gefördert.

Mini-Referendariate sind 5-10-wöchige Aufenthalte in Deutschland, die hauptsächlich an deutschen Schulen mit Einbindung in den Lehrerfamilienalltag stattfinden und die an den heimischen Universitäten offiziell als ein Schulpraktikum anerkannt werden ("Bologna-Punkte"). Neben der Unterrichtskompetenz sollen sowohl die Sprach- als auch aktuelle Landeskunde-Kenntnisse der Studierenden gefördert werden.

Das Vorhaben ist langfristig angelegt und soll, von der Deutschen Auslandsgesellschaft initiiert und koordiniert, gemeinsam mit verschiedenen Partnerinstitutionen in Deutschland sowie Hochschulen in Nord- und Nordosteuropa weiterentwickelt werden. Ziel ist es, die Attraktivität eines Lehramtsstudiums mit dem Fach Deutsch deutlich zu erhöhen und somit möglichst viele motivierte, engagierte und sprachlich wie fachlich gut ausgebildete junge Deutschlehrkräfte als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Deutsch zu gewinnen.

Unsere Partner für zwei von 2008 bis 2010 erprobte und im Detail sehr unterschiedliche Modelle waren:

  1. das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH), hauptverantwortlich: Helmut Mittelmann,
  2. die Einrichtung der Universität Flensburg und des IQSH für Unterrichtsentwicklung, Lernkultur und Evaluation (EULE), hauptverantwortlich: Dr. Wolfgang Schulz.

Länder 2008-2010: Estland, Litauen, Polen, Schweden.

2010 fand ein Mini-Referendariat für Estland und Litauen statt (Modell Nr. 1).
2011 findet vom 14. März bis 20. Mai ein Mini-Referendariat für Finnland, Polen und Schweden statt (Modell Nr. 2).

 

  • 25.01. – 26.02.2010 Mini-Referendariat mit Auftaktwoche und Abschluss in Lübeck, Schulen in Schleswig-Holstein

Wegen schlechter Witterung fiel am 31. Januar 2010 eine Exkursion nach Schwerin aus. Was tun? Schneemänner bauen!